Eike im Yoga Camp

Während Micha beim Raften nass wird und zelten muss, verbiege ich lieber meinen Körper. Im Sadhana Yoga Centre fand ich für vier Tage einen wunderbaren Ort zum Entspannen und Ausprobieren neuer Dinge und vor allem liebe Menschen.

Die Tage begannen früh: Um 5.30 weckte uns ein sanfter Gong zur Meditation. Trotz der Dehnübungen vorher schaffte ich es nicht, ohne Schmerzen länger in einer Position zu bleiben. So etwas braucht wohl Zeit – genauso wie das Konzentrieren auf das Hier und Jetzt. Aber meine gedanklichen Reisepläne für Nepal und Indien, die ich während dieser Zeit schmiedete, sind ja auch etwas wert. Der nächste Punkt war Nasen-Reinigung. So etwas kennen wir in Deutschland als Nasendusche, hier wird es aber noch mit lustigen Gymnastikübungen verbunden, um auch ja alles freizubekommen. Fürs Yoga braucht man nämlich eine freie Nase.

Nach endlosen Dehn- und Streckübungen, schmerzhaften Posen und einigen Einblicken ins Hatha-Yoga gab es dann das erlösende Frühstück gegen halb 10. Ich kann tatsächlich 4 Stunden ohne Frühstück leben. Eine ganz neue Erkenntnis. Nächster Programmpunkt war ein Besuch in der Dampfbox oder bei viel Sonnenschein eine Ganzkörper-Schlammpackung bevor es wieder zur Meditation ging. Den Nachmittag verbrachten wir dann noch mit viel Gequatsche, Karma-Yoga, Chanting und Hatha-Yoga bevor die Nachtruhe mit Kerzenlicht-Meditation eingeläutet wurde. Um spätestens 9 Uhr hat jeder tief geschlafen – kein Wunder bei diesem Programm.

Ich würde es jederzeit wieder tun und sende euch ein herzliches Om aus Pokhara!

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One Response to Eike im Yoga Camp

  1. Melanie says:

    ich wär sofort dabei, das klingt einfach super

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