Sommer, Winter, Strand und Meer in Huanchaco

Fast sind wir hängengeblieben in Huanchaco, ganze 6 Übernachtungen haben wir am Stück geschafft. Lag es an der Daunendecke (Eike), am Surfen (Micha) oder an den Schildkröten (beide), die fröhlich durch den Garten des Naylamp Hostels zogen? Ganz genau wissen wir es nicht, wir fahren aber wehmütig weiter, weil es wahrscheinlich auch noch mehr schöne Plätze in der Welt gibt.

Gemacht haben wir nicht viel außer Schlafen und jeden Tag surfen lernen. Umso aufregender wurde es dann als Micha zum wiederholten Male einen Seeigelstachel in seinem Fuß außer Landes schmugeln wollte. Trotz mehrfacher OP Versuche von Doktor Eike gaben wir irgendwann auf, dieser Stachel saß zu tief und ein Skalpel war nicht in der Reiseapotheke zu finden. So kam es, dass wir uns gegen 10 Uhr abends in diesem Miniort zu einer Art Notaufnahme begaben in einem Gesundheitszentrum. Ob das Ärzte waren, bleibt jetzt mal so dahin gestellt. Micha bekam aber fachmännisch eine Betäubung gesetzt, der Typ hatte sogar Handschuhe an und hat die Einstichstelle betäubt. Nach endlos langem Gefriemmel war es soweit: Zwei Stückchen Seeigelstachel waren draußen und Micha wieder heil. Der Typ hatte nach endlosen Versuchen nämlich schon gedroht, wir müßten zum richtigen Onkel Doktor, aber dieses Mal mit Skalpel. Uff.

Und die Rechnung? Tja, liebe Hanse Merkur, wir werden eine Rechnung von 11 Soles fur die Arztleistung einreichen PLUS 2,5 Soles für die verschriebenen Antibiotika! Die 4 Euro wollen wir wiederhaben!

Die frisch gebackenen Wellenreiter ziehen nun weiter nach Mancora, dort gibt es Rochen, die sich im Sand verstecken.  Mal gucken, wann Micha die erwischt…

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