Singapur und Kuala Lumpur – Zeit für Planung, Essen, Essen, Essen, Internet und für ein Visum

Bis dato hatten wir in den letzten 250 Tagen all die Länder bereist, die wir geplant hatten zu sehen. Das sollte sich jetzt in Asien aber ändern. Unser eigentliches Ziel Bali (Indonesien) ist rausgefallen. Hauptgründe waren die Flugpreise und andere Traveller, die von Laos geschwärmt hatten. Vom beeindruckenden Laos hatten wir schon vorher gehört und wollten 2009 ja eigentlich schon dorthin. Der Zufall wollte, dass der Billig-Flieger AirAsia supergünstige Tickets von Kuala Lumpur aus dahin hatte, bei denen wir gleich zugeschlagen haben.

Doch bevor es nach Laos ging, haben wir noch einige Tage in Singapur und Kuala Lumpur (kurz KL) verbracht. In Singpur war es nur eine Nacht, da unser Flieger aus Perth dorthin ging. 2009 waren wir ja schon mal da und waren vor allem von den ganzen Verboten und hohen Strafgeldern beeindruckt. Diesmal taten wir fast wieder nur das, was wir vor 3 Jahren dort machten: Wir gingen im vegetarischen Restaurant in Little India herrlich lecker essen (genauso gut wie damals) und kauften beim Mustafa-Kaufhaus (24 Stunden auf) Kopfhörer für Eike. Im Changi-Airport von Singapur ließen wir uns zudem wieder in den kostenlosen Massage-Sesseln durchkneten. Eigentlich wollten wir am nächsten Tag den Zug von Singapur nach Kuala Lumpur nehmen. Blöderweise mussten wir beim Einchecken in Perth einen Nachweis haben, dass wir Singapur wieder verlassen. Das Zugticket hatten wir leider noch nicht und konnten es nicht online buchen, so dass wir am Airport in Perth einen Flug von Singapur nach Kuala Lumpur buchen mussten. So hieß es leider weitere Negativ-Punkte in der Co2-Bilanz.

Kuala Lumpur schenkte uns fast angenehme 36 Grad mit leicht bewölktem Himmel und ein angenehm temperiertes tolles Hostel mit einem noch nie so schnell da gewesenem Internet (so schnell ist das nicht mal zu Hause). Der Hauptgrund für unseren Aufenthalt in Malaysias Hauptstadt war jedoch endlich das Visum für Indien zu bekommen. Gleich nach Öffnung standen wir morgens bei der indischen Botschaft mit unseren Unterlagen in der Hand, um unser Visum zu beantragen. Am Vorabend hatten wir geschlagene 30 Minuten das Online-Formular ausgefüllt. Das war eine Bedingung. Warum die Inder dabei den Geburtsort von meinem Vater wissen wollen und ob der Opa in Pakistan gekämpft hat, ist kurios. Unser Passbild wurde nicht akzeptiert (2mm zu schmal), so dass wir noch schnell Indien-konforme Passbilder machten und dann zurückkehrten. Dann wurde uns aber freundlich mitgeteilt, dass wir kein Visum in Malaysia für Indien bekommen könnten, weil wir nur ein Touristenvisum für Malaysia hätten. Warum, warum, warum? Da standen wir nun leicht betröppelt und genervt. Indien-Visum wird aufgeschoben. Am gleichen Morgen auf zur Botschaft von Myanmar. Das Visa brauchten wir auch noch. Formular ausgefüllt (wieder die Frage nach dem Vater), abgegeben, und einen Tag später konnten wir unseren Pass mit Visum wieder abholen.

Sonst genossen wir in Kuala Lumpur das Essen so oft wir nur konnten und der Magen wieder was rein ließ. Nach drei Monaten in Neuseeland und Australien war es ein Genuss für 2 Euro pro Person große, frische, leckere Portionen indisches, thailändisches, und malayisches Essen an den Straßenständen zu verspeisen. Ein Schmaus. Und vor allem eine Vorfreude auf Indien – ganz unabhängig betrachtet vom Visa-Problem.

Kugelrund ging es auf in die laotische Hauptstadt Vientiane.

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2 Responses to Singapur und Kuala Lumpur – Zeit für Planung, Essen, Essen, Essen, Internet und für ein Visum

  1. Seeloewe says:

    Dann
    brechen
    bald
    die letzten 100 Tage
    an.

    Genießt sie.

  2. Melanie says:

    Hi Eike!

    Ganz liebe Grüße!!!

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