Schulbank drücken in Cuenca

Schon knapp drei unserer vier Wochen in Cuenca sind um. Die Zeit vergeht wie im Fluge, daher ein kurzer Zwischenbericht, bevor unser Monat um ist:

- Vier Wochen keinen Rucksack packen
- Vier Wochen in einem Bett schlafen
- Vier Wochen mehr im Supermarkt einkaufen können als man für nur 2 Tage braucht

Ach, unsere Station Cuenca hat mehr als nur einen Vorteil. Es ist schön, eine Heimat zu haben. Wir lernen die Stadt gut kennen und treffen bekannte Gesichter auf der Straße. Am meisten Spaß macht es uns aber wohl, selbst kochen zu können und selbst Brot backen zu können, denn wir haben endlich einen Ofen! Welch Luxus, das lapprige Brot links liegen lassen zu können. Denn in Ecuador sieht zwar alles in den Bäckereien gut aus, es schmeckt aber nicht und hat wenig Konsistenz.

Morgens drücken wir fleißig die Spanisch-Schulbank, mittlerweile in getrennten Schulen, denn mir gefiel meine Lehrerin nicht.Nachmittags arbeiten wir in verschiedenen Projekten, mehr zu unserer Arbeit hier schreiben wir aber noch mal in einem weiteren Artikel.

Zweimal pro Woche sind wir richtig sportlich: Wir haben Salsaunterricht in unserem Schloss. Zwei Ecuadorianer zeigen uns unterm Kronleuchter, wie man hier die Hüften schwingt und dreht. Ansonsten genießen wir unser Heim und bummeln durch die Stadt. Hier ist ein Gebäude imposanter als das andere und Cuenca ist sehr sauber und gepflegt. Ausflüge schaffen wir auch manchmal: Einen Sonntag waren wir auf Märkten in Chordeleg und Gualaceo, ein anderes Wochenende machten wir uns mit dem Bus auf dem Weg nach Giron zu einem Wasserfall. Ins Museum für Voelkerkunde haben wir es auch geschafft, aber nur knapp, denn die Museen haben am Sonntag meist zu. Keine Ahnung, wann die Ecuadorianer es dann überhaupt ins Museum schaffen. Ebenfalls besichtigt haben wir das Panamahut-Museum. Der kommt nämlich gar nicht aus Panama, sondern aus Ecuador. Mehr dazu bei Wikipedia.

Aber viel Zeit bleibt nicht im Alltag. Schließlich machen wir abends noch Hausaufgaben für den nächsten Schultag…

Das sind übrigens unsere liebsten Plätze in Cuenca zum Entspannen und Genießen:

  • La Piedra del Agua (Spa zum Entspannen inkl. Vollprogramm, am Besten Angebote wahrnehmen, sonst leicht teuer)
  • Restaurant Tiesto´s (leckerstes Essen, zu empfehlen das Degustations-Menu, vorher aber den ganzen Tag nix essen)
  • Kookaburra Cafe (beste Pancakes Cuencas, super zum Relaxen)
  • Nectar (kleines Cafe mit Live-Jazz an Wochenenden)

 

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2 Responses to Schulbank drücken in Cuenca

  1. Seelöwe says:

    Wia habn Färienn. Unt ia mann nich.

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