Kleinstadt Tour: Alles östlich von Yangon

Zwischen Inle Lake und unserem Ziel Mawlamyine lagen viele, viele Busstunden, daher planten wir Bago als Zwischenstation ein. Mist, trotzdem immer noch mindestens 12 Stunden Busfahrt. Damit es nicht zu einfach wird, haben wir das ganze noch etwas verlängert. Statt 14 Uhr machten wir uns um 8 Uhr auf, um die ersten zwei Stunden im Bus durch eine drei Stunden Zugfahrt plus viel Wartezeit in Kalaw zu ersetzen.
All dies nur, weil die Zugstrecke eine der schönsten des Landes sein soll. Gesehen haben wir nicht viel anders als bei unserer anderen Zugfahrt, aber es ist entspannender als im Bus. Diese werden nämlich in China für kleine asiatische Personen hergestellt. Eine Freude für alle, die größer sind als 1,60 Meter. Mit den Kniescheiben am Vordersitz und Thrombosestrümpfen gegen die nicht existente Blutzirkulation gings also auf nach Bago und nach 4 Stunden Schlafpause in einem Bett weiter nach Mawlamyine. Nicht, dass man bei einem Jahr Reisen unter Zeitdruck käme, aber in Bago gibt es auch nicht allzuviel zu sehen (andere behaupten es gäbe tolle Tempel).

In Mawlamyine leider auch nicht – außer dem sehr schönen Fluss. Auf den Rest hatten wir wenig Lust. Übermüdet und genervt von dem nicht allzu sauberem Hostel gings am nächsten Tag schon ungeplant weiter nach Hpa-An. Endlich zwei Nächte an einem Ort – bei vernünftigen Preisen und leckrem Essensangebot.

In Hpa-An machten wir unsere erste Tour in Asien. Mit eigenem fahrbaren Untersatz hätten wir all diese schönen Orte nie gefunden und in einer Gruppe macht es auch gleich viel mehr Spaß. Gemeinsam erkundeten wir also Tempel, Buddha Höhlen und Wasserlöcher (=ich glaub, bei uns heißt so etwas Naturschwimmbad). Hier geht es übrigens ganz zünftig ins Wasser. Die Jungs tragen Shorts und T-Shirt, die Mädchen T-Shirt und Longyi, das ist hier der traditionelle Rock (für beide Geschlechter).

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