No esta malo en Otavalo

Otavalo ist berühmt für sein Handwerk und seinen Samstagsmarkt. Dies wollten wir uns nicht entgehen lassen und machten uns trotz mieser Wettervorhersagen auf den Weg. Die 2 Stunden Fahrt verging wie im Flug und ein Hostel war auch schnell gefunden. Auf dem Weg durch die Stadt entdeckten wir ein kleines Cafe, wo es am Abend Freiluftkino und Lagerfeuer gab. Da ließen wir uns nicht zweimal bitten und schauten so “Kick it like Beckham” auf Spanisch. Und von schlechtem Wetter war zum Glück auch nichts zu merken.

Zudem gaben uns die Besitzerinnen des “Cafecetera” auch gleich Tipps für unsere geplante Wanderung zur Cuicocha Lagune. Voller Tatendrang brachen wir am nächsten Tag auf und konnten dank der beiden Damen einige Kilometer auf der staubigen Straße umgehen und entspannt im Uhrzeigersinn um die Lagune wandern. Alle anderen liefen nämlich unserer Route entgegengesetzt und mussten daher auch ganz schön viel bergauf steigen.

Auf 3.064 Metern liegt der malerische Gebirgsee „Cuicocha“, auch “Lagune der Götter” genannt. Der Vulkan, auf dem man wandert, ist quasi in sich zusammen gesackt und der See liegt mitten im Krater. Das kristallklare Wasser schimmert verführerisch türkis und mittendrin liegen zwei kleine Inseln, die Vulkankegel. Laut Reiseführer und Taxifahrer sollten wir Unmengen an Meerschweinchen, Hasen, Andenbären und Kondoren sehen, die Tiere waren aber wohl alle an dem Tag im Urlaub. Entschädigt haben uns aber die Pflanzen und Bäume und die Aussicht natürlich.

Nachmittags gings zum Wasserfall im kleinen Dorf Pechuga, ganz in der Nähe der Stadt. Gefühlt haben wir uns wie in einem verwunschenen Wald. Die riesigen Bäume, die verzweigten Wege, das Plätschern des Flusses und jede Menge Ecuadorianer beim Feiern, Picknicken und Spielen. Einfach schön.

Am Samstag machten wir uns früh auf zum Markt in Otavalo. Dieser sollte um 7 Uhr beginnen, aber als wir verschlafen über die Straßen taumelten, sahen wir fast nur Leute, die am Aufbauen waren. Dies zog sich noch bis fast 9 Uhr hin, daher gingen wir als erstes zum Tiermarkt, wo mit Meerschweinchen, Kühen und Schweinen gehandelt wurde. Dann gings wieder in die Stadt auf den Markt. Fazit: Zuviele Strickwaren und Schmuck, leider wenig aus Leder. Alles ganz hübsch, aber das Bedürfnis, etwas zu kaufen, hatten wir nicht.

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