Melbourne, unsere Perle

Fast eine ganze Woche haben wir uns für Melbourne Zeit genommen. Die über 4 Millionen Einwohner leben zu Recht hier: Es ist eine wunderbare Stadt und hier könnten wir uns wirklich vorstellen, für einige Zeit zu leben. Es ist etwas übersichtlicher als Sydney und die Lebensfreude der Menschen verspürt man in der ganzen Stadt.

Wir haben feudal gewohnt in einem alten Klosteranbau mit edler Seidentapete und Innenhof. Leider haben wir davon kein Foto, denn wir waren immer beschäftigt mit anderen zu reden oder die Stadt zu erkunden. Vor allem die Kunstszene ist hier sehr groß – legal und illegal in Form von Straßenkunst. Lange Zeit war Graffiti unter hohe Strafen gestellt, bis die Stadt merkte, dass viele Kunstwerke Touristen anzogen.

Melbourne tut viel für seine Einwohner. Zum Beispiel ist die Straßenbahn, die die Stadt umrundet, für alle kostenlos. Zudem gibt es wie in Hamburg auch ein Fahrrad Leihsystem. Da hier aber Helmpflicht gilt, kann man subventionierte Helme in einem Automaten erstehen für gerade einmal 5 Dollar.So waren wir schnell am Wasser, was wir Hamburger natürlich beim Reisen besonders vermissen. Sowohl der Yarra Fluss in der Stadt als auch der nahegelegene Strand in St. Kilda sind schnell zu erreichen.

Zwischen Melbourne und Sydney gab es übrigens mal einen Kampf um den Titel der Hauptstadt. Weil keine Einigung in Sicht war, kam die Idee mit Canberra ins Spiel. So ist nun eine vollkommen abgeschiedene und laut vielen Leuten überhaupt nicht schöne Stadt der Regierungssitz Australiens. Sogar ein Premierminister soll sich mal geweigert haben, in Canberra zu wohnen…

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