Vorletzte Station Nepal: Namaste Kathmandu

Kaum zu glauben, aber wahr. Wir sind doch tatsächlich im vorletzten Land unserer Reise angekommen. Nach ein paar organisationsreichen Tagen in Kuala Lumpur flogen wir mit AirAsia, inzwischen fast unser zweites Zuhause hier in Asien, nach Kathmandu. Im Flugzeug genossen wir ein leckres indisches Curry für ca. 3 Euro und füllten fleissig unsere Visa-Anträge aus. Asien ist viel teurer als Südamerika, denn wir brauchen so gut wie in jedem Land extra Visa. Laos hatte beispielsweise 20 Dollar gekostet, Myanmar ca. 30 Dollar und Nepal will für 30 Tage gleich 40 Dollar haben.  Zum Glück hatten wir noch einige Scheine aus Myanmar übrig, so dass uns die miserable Umtauschrate am Flughafen erspart blieb.

Am Flughafen holte uns unser Hostel ab uns so konnten wir die etwa 200 kreischenden Taxifahrer hinter und lassen. Über Schlaglöcher gings mitten in die Stadt hinein – vorbei an wilden Affen und trottenden Kühen. Ein guter Vorgeschmack auf Indien.

Kathmandu – oder besser gesagt Thamel, das Touristenviertel, in dem wir wohnten – ist laut und stickig. Tausende Verkäufer wollen ihre Kleidung, Ohrringe und Masken an den Mann bringen. In den schmalen Gassen kann man sich schnell verirren und der dichte Verkehr (Rischkas, Autos und Mopeds) macht es auch nicht besser. Viel stand zum Glück nicht auf unserer To Do Liste. Auf den Durban Square, die Altstadt, kamen wir nie. 750 Rupien Eintritt wollten die von Touristen haben (im Reiseführer stand für letztes Jahr noch 200). Das sind über 7 Euro. Der Mann am Ticketschalter meinte, wir sollten doch froh sein, denn schließlich würde der Eintritt Ende April auf 1000 Rupien erhöht werden. Wir hätten es wie alle anderen machen sollen – einfach durch die Nebenstraßen Zugang finden oder selbstbewusst an der Schranke vorbei. Wir waren zu nett – also keine Altstadt für uns, dafür leckeren Lassi am Straßenstand und ein wenig Aufregung.

Aus einer Seitengasse kamen plötzlich etwa 10 Soldaten, die die Straßenverkäufer “angriffen”. Anscheinend ist der offene Verkauf verboten. Etwas harsch die Bekämpfungsmethode: Den Erdbeerverkäufern beispielsweise wurden einfach die großen Körbe umgekippt.

Nach 2 Tagen hatten wir genug von schlechter Luft und dichtem Verkehr. Mit dem Bus gings nach Pokhara!

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One Response to Vorletzte Station Nepal: Namaste Kathmandu

  1. Stefi Hierlmeier-Völkl says:

    Ist es wirklich schon die vorletzte Station der Reise? Ich werde Ihre Reiseberichte wirklich sehr vermissen. Aber momentan genieße ich noch ein bisschen Hauch von weiter Welt in der Oberpfalz!!

    Viele Grüße aus derselben!

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