Goa im Monsun

Nach endlosen Städten wollten wir am Ende unserer Reise nur noch eins: Strand und Meer. Der kleine Bundesstaat Goa ist nur 12 Stunden mit dem Zug von Mumbai – unserer letzten Stadt – entfernt und so war das Ticket schnell gekauft.

Frisch erholt kamen wir mit dem Nachtzug in Madgao an und kämpften ein letztes Mal erfolgreich gegen die Taximafia an. Statt der erst verlangten 500 Rupien ging es für 300 Rupien in unser Ferienheim. Weil der Monsun mit großen Schritten nahte, waren wir neben einem Inder die einzigen Gäste. Idyllisch ruhig. Unsere Tage verbrachten wir schlafend und essend. Ab und zu fuhren wir mit einem Motorroller durch die Dörfer und an den Strand. Leider brannte die Sonne ziemlich erbarmungslos und es gab kaum Schatten, so dass lange Strandaufenthalte nicht möglich waren. Zudem hatte ich eine Erkältung, die erst einmal auskuriert werden musste. Der aufziehende Monsun brachte aber zum Glück gelegentlich Abkühlung. Kaum vorstellbar, wie es hier aussehen wird, wenn die Regenzeit komplett einsetzt. Schon jetzt hatte fast jedes Hotel zu und alle Häuser waren mit großen Planen vor den Schauern gesichert. Wie es wohl erst ist, wenn es tagelang erbarmungslos regnet? Wahrscheinlich genau wie in Hamburg – dies müssen wir aber wohl beim nächsten Aufenthalt herausfinden.

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