Fazit für Peru

Nach jedem Land auf unserer Weltreise wollen wir euch ein kleinen Einblick geben. Was hat uns gefallen, was nicht, was war beindruckend, wie waren die Menschen…

Hier unser Fazit fuer Peru:
Unser erstes Land auf unserer Reise hat uns sehr gut gefallen. Schon auf der Fahrt vom Flughafen ins Hostel haben wir uns heimisch gefühlt. Vor allem die Menschen hier haben uns mit ihrer Herzlichkeit nachhaltig beeindruckt.

Wir wurden stets freundlich aufgenommen, egal ob in Hostels oder beim Snackstand auf der Straße. Zudem hatten wir immer das Gefühl, dass die Menschen ehrlich mit uns umgingen. Im Gegensatz zu Asien haben wir hier die Preise gezahlt, die auch für die Einheimischen galten. Wenn wir mal nicht so genau wussten, wohin, wurden wir “an die Hand” genommen. Gespräche mit Einheimischen enstanden zudem auch leicht. Eikes Highlight war im Minibus, auf dem Schoß der große Rucksack. Trotz der Sichtbarriere enstand ein Gespräch mit dem Mann gegenüber. In Deutschland unmöglich? Auch gefallen hat uns der alte Mann mit seinem Eisladen in Huanchaco, der uns ein bischen was über sich uns seine Familie erzählt hat.

Neben den Menschen überzeugt Peru auch durch seine landschaftliche Vielfalt: Dschungel, Strand, Berge, Vulkane… Wir reisten quer durchs Land, von 2 Grad bis 29 Grad. Von 4.549 Metern bis Meereslevel. Sportlich kann man sich auch betätigen: Surfen, Mountainbiken, Rafting, Sandboarding, Trekking. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Auch kulturell ist immer etwas zu sehen – Machu Picchu ist nur eines der vielen Sehenswürdigkeiten. Immer schön gestaltet waren beispielsweie die zentralen Plätze in jeder Stadt – der Plaza de las Armas.

Fortbewegung war ein leichtes. Das Bussystem ist gut organisiert. Man kommt quer durch Städte und Dörfer fuer wenig Geld. Beim Verstehen der Linien helfen die Hostels oder Einheimische an der Straße. Nachtbusfahrten waren erstaunlich komfortabel und pünktlich. Ganz teure Busse lohnen sich unserer Meinung nach nicht, die Mittelklasse kann da locker mithalten (s. Sleep & East & Travel).

Unsere Unterkünfte waren meist gut. Vorteil war, dass das Doppelzimmer meist genausoviel kostete wie ein Schlafplatz im Dorm. So konnten wir unsere Sachen immer beruhigt ausbreiten und sicher sein, dass keiner an unsere Rucksäcke geht. Das Essen hat uns bis auf wenige Ausnahmen, wie Ceviche, kaum überrascht. Die Mehrheit ist von morgens und abends Frittiertes, in den Hotels wird meist nur Toastbrot und Ei serviert. Interessanterweise ist Pasta bei den Einheimischen sehr beliebt. Ansonsten gab es als Beilage viel Reis und vor allem kalte Kartoffeln. Da sagt noch mal jemand die Kartoffel kommt aus Peru. Das Land aus dem die Kartoffel eigentlich stammt geht damit weniger kreativ um als wir Deutschen. Getrunken wird Inka Cola, eine Mischung aus Dr. Pepper und Coca Cola findet Eike, und Chicha morada (aus lila Mais gekochtes Erfrischungsgetränk). Eigentlich könnte es aufgrund der Vielfalt von Obst, Gemüse und Meeresfrüchten eine mediterrane Ernährung zelebriert werden, das Credo ist jedoch schnell, viel und günstig.

Unsere Empfehlung: Auf nach Peru!

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