Entspannen am Inle Lake

In Inle Lake steht unser Lieblings-Hostel. Hier singen und summen die Mädchen vor sich hin während sie sich freuen, dass man nach Hause gekommen ist, damit sie dir einen Tee machen können. Volle 4 Tage haben wir uns daher hier gegönnt. Das lag nicht zuletzt am Frühstück, welches doch tatsächlich jeden Tag anders war. Für alle, die nicht so viel (kostengünstig) auf Reisen sind: Das Standard Hostel Frühstück besteht aus Toast und Eiern – weltweit.

Gestärkt von so viel gutem Essen buchten wir den ersten Kochkurs unserer Reise. In Südamerika hatten wir gar keine Angebote gefunden und in Asien bisher nur zu teure. Daher schlugen wir zu, als eine Einheimische per Flyer ihre Künste anbot. Gemeinsam mit Sue und ihrem Mann ging es auf den Markt. Weil beide sehr gut Englisch sprachen, konnten wir endlich unsere abertausenden Fragen loswerden. Los gings mit dem Angebot auf dem Markt und weiter beim Kochen zu allen Aspekten der Kultur. Die arme Frau nimmt nie wieder Deutsche auf. Aber vorher zeigte sie uns noch all die Leckereien, die wir schon im Laufe unseres Myanmar Aufenthaltes kennen und lieben gelernt hatten. Ihr könnt euch nun auf Erdnusscurry, Fischcurry a la Inle Lake Style und drei verschiedene Salate freuen. Wir werden alles zu Hause nachkochen.

Aber es gab ja nicht nur Essen in Inle Lake. Wir genossen eine Bootstour auf dem riesigen See und bestaunten die schwimmenden Gärten, wo vorwiegend Gemüse angebaut wird. Geernet wird dann per Boot – beeindruckend. Unser eigentliches Lieblings-Fotomotiv waren jedoch die Fischer, die Einbeinruderer. Sieht wahnsinnig elegant aus, wie sie fast lautlos durch das Wasser gleiten, aber auch unbequem. Das Ruder ist nämlich in ein Bein eingeklemmt, so hat der Fischer die Hände frei für sein Netz.

Der See hat uns so gut gefallen, dass wir noch einmal eine Radtour unternahmen und dann mit den Rädern nach einiger Zeit quer übersetzten, um auf der anderen Seite zurück ins Dorf zu fahren. Belohnt wurde diese Anstrengung mit einem Milchshake mit frischen Erdbeeren. In solchen Momenten sehnen wir uns kaum ans eisige Deutschland zurück.

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