Ein kurzes Highlight: Chile

Eine kurze Woche, aber eine sehr schoene. Chile hat uns sehr gut gefallen. Alles begann in Punta Arenas, wo uns die Magellan-Pinguine auf der Isla Magdalena ein froehliches Willkommen bescherrten. Hier brueten die lustigen schwarz-weissen Tierchen naemlich gerade. Ein Ausflug ganz anderer Art war unser Spaziergang zum Friedhof. Hier liegen die Toten in mehreren Etagen (siehe Foto). Wer ein Grab in der oberen Etage pflegen will, nutzt einfach die bewegbaren Leitern (aehnlich wie in einer Bibliothek).Leider kommt man aus Punta Arenas mit dem Bus schlecht weg, so dass es mit einem Mix aus Flieger und Bus weiter ging bis nach Valparaiso. In dem Fischerdorf genossen wir frischen Fisch und bunte Haeuser bevor es nach Santiago de Chile ging. Hier leben ueber 5,3 Millionen Menschen, aber anscheinend waren es einfach nicht genug, denn bei einem Stadtbummel liefen wir glatt zwei Niederlaendern ueber den Weg, mit denen wir in Bolivien ein paar Tage in den Pampas verbracht hatten. Die Wiedersehensfreude war gross und wurde bei einem Picknick und anschliessendem Terremoto Cocktail ausgiebig gefeiert.

Beeindruckt hat uns die Santiago zudem das Geschaeftskonzept “Cafe con Piernas” – Kaffee mit Beinen (einfach mal googeln). Und es wurde wieder historisch: Im Museum lernten wir eine Menge ueber die Militaerdiktatur Chiles. Empfehlenswerter Besuch!

Auf ein ausfuehrliches Fazit muessen wir an dieser Stelle verzichten, denn aufgrund der kurzen Zeit wuerden wir den Chilenen damit einfach nicht gerecht werden. Im Allgemeinen waren aber immer alle sehr herzlich und hilfsbereit. Deswegen und aufgrund der Landschaft lohnt es sich definitiv einmal wieder hierher zu kommen. Ach, am beeindruckendsten war natuerlich die Waehrung. Eine Cola kostete schnell mal 1.000 Pesos und die Uebernachtung 8.000 Pesos. Am Anfang war es etwas ungewohnt, mit so hohen Betraegen zu rechnen, aber auch daran gewoehnt sich der versierte Reisende schnell.

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