Danke Trekkingschuhe!

An dieser Stelle mal ein großes Lob an unsere Trekkingschuhe. Sie tragen uns seit über 5 Monaten quer durch Südamerika und machten auch vor den Trekkingabenteuern in El Calafate und El Chaltén nicht halt.

Um noch mehr Zeit zum Wandern zu haben, nahmen wir zu dritt den Flieger von Buenos Aires nach El Calafate. Hier bestaunten wir den Gletscher Perito Moreno. Das besondere an ihm ist, dass er einer der wenigen Gletscher der Welt ist, der sich ausserhalb der Antarktis und Grönland befindet, und noch kontinuierlich wächst. Das Wachsen des rund 250 Quadratkilometer großen Gletschers haben wir jetzt nicht so mitbekommen, dafür aber das laute Knacken und Krachen, wenn sich wieder ein Stückchen ablöste. Ganz schön laut, wenn so ein Teil fast 70 Meter abfällt und ins Wasser kracht.

El Chaltén – gleicht einem niedlichen Schweizer Bergdorf – zeigte sich von seiner schönsten Seite als wir ankamen: wenig Wind und viel Sonne – also ganz untypisch für Patagonien. Das motivierte für einige Touren durch die wunderschöne Landschaft. Am ersten Tag liefen wir zur Laguna Torre – immer mit wunderschönem Blick auf den schwer zu bezwingenden Berg Cerro Torre. Dann gings mit dem Rad durch Wiesen, Felder und zum Wasserfall. Tag 3 hatten wir somit dann genug Kraft für die knapp neun Stunden zur Laguna de los Tres – dieses Mal mit Blick auf den Fitz Roy Berg. Beim Aufstieg dann der ernüchternde Blick auf eine komplett Schnee bedeckte Lagune. Ach, Sommer kann so schön sein.

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